Eine initiale Diagnostik kann eine Fotodokumentation, die Erstellung diverser Indizes (z. B. Plaqueindex, API) und Röntgenaufnahmen beinhalten. Es wird ein Status von bis zu 14 Zahnfilmen angefertigt. Die Röntgendiagnostik gibt Auskunft über nicht vital reagierende und wurzelgefüllte Zähne, über Zustand, Form und Beschaffenheit von Zahnhartsubstanz, Alveolenknochen, Desmodontalspalt und Restaurationen.

Nach Erhebung eines Parodontalstatus kann eine zusätzliche spezielle Diagnostik notwendig sein. Heute gibt es im Bereich der Mikrobiologie und Immunologie durch verbesserte Nachweismethoden die Möglichkeit, die klinische Diagnostik zu ergänzen. Diese Verfahren konzentrieren sich auf den Nachweis mutmaßlicher parodontopathogener Bakterien.

Parodontalstatus (Deutsche Gesellschaft für Parodontologie)

Vor Beginn einer Parodontalbehandlung ist eine Befunderhebung des Zahnhalteapparates (Parodontium) nötig. Da die radiologische Bewertung eher einen überprüfenden Charakter hat, sind die Sondierungswerte und die Beurteilung des Parodontiums sichere Parameter für die Diagnostik.

Die Zahnfleischtaschen werden gemessen, die Blutung wird beobachtet. Bei Code 3 und Code 4 wird eine Parodontalbehandlung notwendig.

PerioScan (R) ist eine hochsensibles Ultraschallgerät, das die jeweils berührte Zahnoberfläche allein aufgrund der Reflexionswerte fundiert analysiert und Konkremente in der Zahnfleischtasche erkennt. Dieser Befund wird durch die Farbveränderung des Illuminators am Handstück signalisiert. So werden mehr Konkremente (tief unter dem Zahnfleisch liegender Zahnstein) erkannt und die Säuberung (laut neuester Studien) nicht vorzeitig beendet.